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storage-p vs. Apple Passwords: Zero-Knowledge & selbst gehostet

Wer nach einer Apple Passwords-Alternative sucht, will meist eines: Zugangsdaten schützen, ohne die Kontrolle darüber aus der Hand zu geben. storage-p und Apple Passwords verfolgen dasselbe Ziel, wählen dafür aber grundverschiedene Wege. storage-p ist ein selbst gehosteter Zero-Knowledge-Tresor, den du in Eigenregie betreibst; Apple Passwords ist die eingebaute Passwortfunktion eines Browsers. Für ein deutsches Publikum, dem Datenschutz und Datensouveränität wichtig sind, ist genau diese Weichenstellung entscheidend. Hier der sachliche Direktvergleich.

Auf einen Blick

  1. Hosting: storage-p läuft selbst gehostet auf deinem eigenen Server; Apple Passwords ist ein gemanagter Cloud-Dienst.
  2. Verschlüsselung: storage-p arbeitet nach dem Zero-Knowledge-Prinzip — dein Schlüssel wird im Browser mit Argon2id abgeleitet, und der Server speichert ausschließlich XChaCha20-Poly1305-Chiffretext.
  3. Mehr als Passwörter: storage-p verwahrt auch SSH-/TLS-Schlüssel, API-Keys und TOTP und erzeugt Ed25519-SSH-Schlüssel sowie selbstsignierte Zertifikate direkt clientseitig.
  4. Integrationen: storage-p vergibt eng begrenzte API-Tokens, deren jeder einzelne Lesezugriff eine Bestätigung in der App oder per Telegram erfordern kann.
  5. Apple Passwords bietet keinen selbst gehosteten Server, deine Daten liegen also beim Anbieter; storage-p betreibst und besitzt du durchgängig selbst — volle Datenhoheit.

Der entscheidende Unterschied

Apple Passwords ist praktisch zum Ausfüllen von Website-Logins, aber an den Browser gebunden und speichert kaum mehr als Passwörter. storage-p ist ein dedizierter, portabler Tresor für Passwörter, SSH-/TLS-Schlüssel, API-Keys und TOTP, geräteübergreifend synchronisiert — und das, ohne je Klartext preiszugeben. Wer Zugangsdaten schützenswert behandelt, sollte sie nicht dem Browserprofil überlassen.

Wo storage-p überzeugt

Der Server sieht weder dein Master-Passwort noch Klartext — Ver- und Entschlüsselung, Schlüsselerzeugung und das Sicherheits-Audit laufen ausnahmslos auf deinem Gerät. Das entspricht dem, was das BSI unter Datensparsamkeit und wirksamer Verschlüsselung versteht. Du kannst SSH-/TLS-Material verwahren und erzeugen, per Burn-after-Read-Link oder Ende-zu-Ende-versiegelter Box teilen und Integrationen einen schmalen, protokollierbaren Zugriff gewähren, statt sie über pauschale Alles-oder-nichts-Exporte an alle Daten zu lassen.

Wann Apple Passwords die bessere Wahl sein kann

Wenn du ausschließlich Logins innerhalb von Apple Passwords automatisch ausfüllen willst und keinerlei Einrichtung wünschst, ist es die reibungsloseste Option.

Wechsel von Apple Passwords zu storage-p

Der Umzug ist unkompliziert: Apple Passwords kann deine Einträge in eine CSV-Datei exportieren, die storage-p als generische CSV importiert. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Migration ist unten verlinkt.