storage-p

Passwortmanager selbst hosten: storage-p auf dem eigenen Server

storage-p ist von Grund auf zum Selbst-Hosten gebaut: ein einzelner Docker-Stack hinter Caddy auf deiner eigenen Domain, mit einer im Ruhezustand verschlüsselten Datenbank. Wer den Passwortmanager selbst hostet, behält die volle Datenhoheit — ein starkes Argument für Datenschutz und DSGVO-Konformität, denn niemand außer dir hält die Schlüssel.

Das brauchst du

Einen kleinen Linux-Server, einen Domainnamen sowie Docker mit Docker Compose. Mehr ist nicht nötig, um den gesamten Stack zu betreiben.

So greift der Stack ineinander

Caddy liefert den statischen Web-Client aus und leitet /api per Reverse-Proxy an das Backend (Rust/axum) weiter. Die TLS-Zertifikate stellt Caddy vollautomatisch bereit. Das Backend legt alles in einer SQLite-Datenbank ab, die im Ruhezustand mit SQLCipher verschlüsselt ist, und hält zu jedem Zeitpunkt nur Chiffretext.

Deployen

  1. Richte den DNS-A-Eintrag deiner Domain auf den Server.
  2. Fahre den Compose-Stack hoch (statischer Client + Backend + Caddy). Beim ersten Start holt Caddy automatisch das TLS-Zertifikat.
  3. Öffne die Seite und lege das erste Konto an — der Client erzeugt sämtliche Schlüssel im Browser.

Datenbank und Schlüssel absichern

Die SQLite-Datenbank ist im Ruhezustand mit SQLCipher verschlüsselt. Bewahre den Datenbank-Verschlüsselungsschlüssel außerhalb des Repositorys auf und sichere das Daten-Volume samt Write-Ahead-Log, damit eine Wiederherstellung in sich konsistent ist.

Öffne nach außen nur die Ports 80 und 443; das Backend bleibt im internen Netzwerk erreichbar.

Optional: Freigaben per Telegram

Möchtest du begrenzte API-Lesezugriffe vom Smartphone aus freigeben, hinterlege das Telegram-Webhook-Secret und verbinde den Bot. Solange der Bot nicht konfiguriert ist, bleibt der Webhook-Pfad geschlossen.